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35 Tage von Baubeginn bis Inbetriebnahme – KRINNER macht es möglich

Die Aufgabenstellung war klar: Der Kunde – die Firma CWA Constructions in Olten (Kabinenbau) – brauchte aufgrund der guten Nachfrage dringend eine zusätzliche Montagehalle. Der erste Kontakt zwischen KRINNER (Walperswil/BE) und der Firma Tschopp Holzbau (Hochdorf/LU) war im November 2007. In kürzester Zeit entschlossen sich Bauherr, Architekt und Holzbauer, das gesamte Gebäude auf Schraubfundamenten abzustützen. Die statischen Berechnungen führten zu einer eleganten Lösung: Einzelfundamente bei den Wänden, Doppel- und Dreifachfundamente für die Firststützen. Die dabei errechnete maximale Last pro Fundament betrug vertikal 80 kN und horizontal 15 kN. Vom 4. bis 11. Januar 2008 wurde abhumusiert, aufgeschüttet und asphaltiert. Der eigentliche Baubeginn war am 14. Januar.KRINNER begann die Montage der Schraubfundamente, Tschopp Holzbau nutzte die Zeit zur Vormontage der Wandelemente. Bei sämtlichen 66 Schraubfundamenten erfolgte zunächst eine Kernbohrung durch den Asphalt. Ein kleiner Handaushub von ca. 25 cm verhinderte die Wölbung der Asphaltdecke durch Erdverdrängung beim Eindrehen der Schraubfundamente. Nach 2 1/2 Tagen waren die 66 Schraubfundamente fixfertig montiert, die Oberfläche wieder versiegelt und die Adapter vormontiert. Die Firma Tschopp übergab die fertig abgedichtete Halle Ende Januar für die abschließenden Arbeiten wie Heizung, Elektro- und Inneninstallationen. Inbetriebnahme war am 18. Februar 2008, also 35 Tage nach Baubeginn. Nebst der kurzen Bauzeit besticht die kostengünstige Lösung durch weitere Vorteile: Der Asphaltbelag kann durchgehend mit großen Maschinen äußerst niveaugenau und effizient erstellt werden. Durch die platzsparenden Schraubfundamente erhöht sich die nutzbare Gebäudefläche. Ein allfälliger Rückbau ergibt die Möglichkeit, sämtliches Material wiederzuverwenden, eine Entsorgung entfällt.

 

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