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KRINNER Schraubfundamente halten und stützen Bäume für die Baumsanierung

Die Firma MB Systemline, Würzburg mit ihrer Niederlassung in Leipzig ist einer der ersten Vertragshändler. Die Aktivitäten in Ostdeutschland seit November 1989 in Leipzig waren eine gute Basis auch für die Arbeit mit Schraubfundamenten.

Im 1912 eröffneten Wasserwerk Canitz, das einen Großteil des Trinkwassers für die Stadt Leipzig liefert, musste eine Rohrleitung in der Zufahrtsstraße, die rechts und links von großen Bäumen gesäumt ist, erneuert werden. Im Verlauf der Jahre hatten sich die Wurzeln über und um die Rohre gelegt, sodass das Wurzelwerk gekürzt werden musste.
Daher war eine ökologische Baumsanierung erforderlich. Durch Einbringen von Schraubfundamenten KSF 140 x 1600 und PV-T 76 x 1600 mm konnten um diese wurden schwere Stahlseile gelegt werden. Mittels Bauschutzauflagen dann die Seile um die Bäume gelegt, um diese bei Wind und Wetter zu unterstützen. Ein wichtiger Effekt war, dass teils direkt neben dem Baum mit geringer Wurzelverletzung eingedreht werden konnte. Ohne diese Maßnahme hätte die Gefahr bestanden, dass der alte Baumbestand kaputt geht weil er wegen des fehlenden Wurzelwerkes seinen Halt verliert.

Ehrwürdig, imposant wirkt die 400 Jahre alte Linde im Alten Friedhof von Trebsen. Gepflanzt wurde der Baum in der Pestzeit. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich der Baumstamm ständig verändert. Inzwischen ist ein starker Ast waagrecht geschätzt 10 m hinausgewachsen, gleichzeitig zweigen von diesem Ast weitere Äste im rechten Winkel nach oben ebenfalls ca. 7 m ab. Diese Konstruktion der Natur wurde durch Nachwuchs am Stamm verstärkt. Da die Gefahr bestand, dass durch Torsion und Windbelastung die Äste abbrechen oder gar der ganze Baum abknickt wurde der „alten Dame“ durch Sanierung unter die Äste gegriffen. Es wurden Stützen auf Schraubfundamente M24 76 x 1600 mm gestellt und die Äste darauf beweglich aufgelagert. Die alte Stütze wurde von dem Baum samt einfach umgedrückt. Um die Torsion der senkrecht aufstehenden Äste zu verhindern, wurden diese mit entsprechendem Spielraum für den Baum mit Seilen an den Ringösen der Schraubfundamente M24 76 x 1600 mm befestigt. So wurde dem imposanten und sehr beeindruckenden Baum ein weiteres Überleben gesichert.

Beide Objekte waren nur mit Schraubfundamenten zu realisieren, weil Beton Kalziumverbindungen hat, die sich auflösen und von Bäumen über die Wurzel aufgenommen werden, was die Bäume nicht vertragen. Der Stahl bzw. vorab der Zink hat keine negativen Auswirkungen im Boden. Außerdem wird durch den kleinen Eindrehkreis das Wurzelwerk der Bäume geschont. Bei größeren Ausgrabungen für Betonfundamente ist das nicht gegeben.

Kontakt:
Helmut Starke,  Leipzig: 0341/8605613 -  Mobil 0176/16159011 - hstarke@mb-systemline.de
Gerhard Braun, Würzburg: 0931/6159010 -  Mobil 0176/16159010 - gbraun@mb-systemline.de

 

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