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Das Wendy-Projekt auf dem MoMA PS1 Campus in New York

Das MoMA (Museum of Modern Art) mit Sitz in New York, veranstaltet seit dem Jahr 2000 einen Wettbewerb, welcher jungen Architekten die Möglichkeit gibt, auf seinem Ausstellungsgelände temporäre Bauwerke zu errichten, welche die Grenzen der modernen Architektur und Materialkunde übertrifft. Gleichzeitig soll dieses Kunstwerk einen Ort und Raum schaffen, an welchem sich Menschen treffen, sozialisieren und Feste feiern. Im den Sommermonaten finden verschiedene Musik-Veranstaltungen statt, zu welchen man im Verlauf rund 100.000 Besucher erwartet.
 
Gewinner für das Jahr 2012 ist das Projekt Wendy von der Architekturfirma HWKN (Matthias Hollwich und Marc Kushner). Wendy ist ein in einem Stahlgerüst Kubus installiertes Kunstwerk, welches aus einer Textilfaser besteht, die mit einer Spezialfarbe "Pureti" behandelt ist. "Pureti" ist eine neuartige  Farbbeschichtung, welche mit Nano Partikeln versehen ist. Diese Nano Partikel lösen eine photokatalytische Reaktion aus, d.h. Licht wird aktiviert, wodurch CO2 in C und O2 gespalten werden. Fazit: der photokatalytische Prozess reinigt die Luft, indem Sauerstoff von Kohlenstoff getrennt wird. Der Sauerstoff wird in der Luft freigesetzt, der Schmutz haftet auf der Textilie und wird mit dem nächsten Regenguss abgewaschen.
Mit dem Kunstwerk Wendy will man in einer Stadt wie New York  einen Platz schaffen, an welchem man "gesunde" Luft atmen kann. Im Verlauf eines Jahres würde die Oberfläche von Wendy 500 Kilogram Schmutz aus der Luft filtern, eine "Reinigungsleistung", für welche man 8000 qm Wald anpflanzen müsste. Man könnte Wendy also als "konzentrierten Wald" bezeichnen.
 
Da dieses Kunstwerk nur von Juli bis September 2012 auf dem MoMA PS1 Gelände stehen kann, musste eine temporäre Fundamentlösung gefunden werden. Gleichzeitig durfte die Fundamentierung nur einen möglichst geringen Impact auf das Gelände haben und trotzdem extrem solide sein, da die Struktur sehr hohen Windlasten ausgesetzt sein würde. Dies ist natürlich eine willkommene Herausforderung für die Krinner Schraubfundamente.
 
Da das Kunstprojekt mit relativ geringem Budget ausgestattet war, wurden die Fundamente und ein Grossteil der Eindreharbeiten und Logistikkosten gestiftet. KRINNER  hat diesen Job übernommen und im Mai insgesamt 65 KSF M16 76 x 1600 installiert.  Die Eindreharbeiten waren trotz des schwierigen Bodens in knapp 5 Stunden erledigt. Vielen Dank für die tolle Leistung an das Team unseres Partners InnoTec Trading Ltd.

 

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