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Krinner bringt Licht zur "Grünen Mitte" in Vilsbiburg

Zwölf Solarlampen bringen Licht auf die künftige „Grüne Mitte" - Montage ohne Kabel

Vilsbiburg. Es ist ein seltsames  Aggregat, das auf seinen Raupenketten  über die künftige „Grüne  Mitte" rumpelt. Ein langer Arm am vorderen Ende klappt hoch, dann schraubt sich ein metallglänzender Zylinder langsam in die Erde. - So  einfach wird ein Fundamtent für eine der zwölf Solarlampen gesetzt, die künftig die Freifläche hinter der Schloßwirtschaft in Haarbach beleuchten werden. Damit setzt man für diese Maßnahme im Rahmen der  laufenden Dorferneuerung auf mordernste Technik, wie Architektin Claudia Geilersdorfer bei einem Ortstermin erklärt: Die Lampen sind vom Stromnetz unabhängig, außerdem arbeiten sie mit zukunftsweisender LED-Technik.

1,60 Meter tiefes Fundament

Schnell haben die beiden Arbeiter mit einer Krinner KRD 55 weitere Fundamente für die Solarlampen jeweils 1,60 Meter tief in die Erde geschraubt. „Notfalls kann man das sogar von Hand machen, es gibt auch entsprechende Vorsatzgeräte für Bagger", macht Hermann Bauer deutlich, der örtliche Beauftragte  der Teilnehmergemeinschaft der Dorferneuerung. Es ist also nicht übermäßig kompliziert, den Solarlampen einen sicheren Standplatz  zu verschaffen - in die Fundamente werden die Lampenmasten nämlich einfach hineingesteckt und fixiert.  „Weil für Solarlampen keine Verkabelung notwendig ist, kann man mit diesem System auch jederzeit die  Standorte der Lampen verändern",  betont Claudia Geilersdorfer.  Schließlich könne es ja sein, dass aus den Erfahrungen der Praxis heraus ein Standort nachträglich verändert werden müsse.
 
Mit einem KRD 55 Raupendumper können zwei Arbeiter bequem zuerst die Schraubfundamente für die Solarlampen in den Boden drehen. Mit den beiden seit 22. Mai hinter dem Stadel und an der nebenan einmündenden Gasse stehenden Lampen hat man jedenfalls gute Erfahrungen gemacht, wie Bauer und Geilersdorfer übereinstimmend betonen. Der LED-Lichtkopf mit 3200  Lumen und einem hellen, weißen Licht hat eine Lebensdauer von rund 50 000 Stunden, für den Akku werden sechs Jahre prognostiziert. Der Akku speichert über den Tag hinweg die aus der Sonne gewonnene Energie, um sie dann nachts abzugeben. Durch die Rundum-Anordnung der Solarmodule wird unabhängig  vom Sonnenstand Energie erzeugt. „Und die Lampen funktionieren auch bei diffusem Licht, also etwa bei bedecktem Himmel", fügt Claudia Geilersdorfer an. Auch bei  einer Schlechtwetterperiode wird es  also nicht finster auf der „Grünen  Mitte".

Modulares System

Das gesamte System der Lampen  ist modular aufgebaut - defekte Bauteile können jeweils einzeln ausgetauscht werden. Man muss also nicht jeweils die ganze Lampe  ersetzen, die inklusive Montage pro Stück 2750 Euro kostet. 34 Prozent der förderfähigen Kosten gibt es für die Stadt als Zuschuss im Rahmen der Dorferneuerung zurück, so dass die Installation der Solarlampen am  Ende genausoviel kostet wie billigere konventionelle Lampen gekostet hätten.

 

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